Folge 14 - Neues aus dem Fachausschuss Vertrieb - Sitzung Mai 2026
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00:00:01: Im Puls.
00:00:02: Der Vorstandspodcast für die Sparkassenfinanzgruppe, ihr persönliches Debriefing zu den wichtigsten Themen aus dem DSGV Fach ausschüssen.
00:00:12: Herzlich willkommen zu unserem Podcast heute mit einem Schwerpunktthema aus dem Facherschuss Vertrieb und zwar Datengetriebener Vertrieb.
00:00:22: das klingt Bisschen technisch ist aber tatsächlich Strategie, denn es geht ja darum die volle Kraft aus unseren Möglichkeiten im Multikanal auszuschöpfen.
00:00:33: Und es geht tatsächlich auch um praktische Erfahrungen wie man Datenwissen für mehr Abschlüsse einsetzen kann zum Beispiel in dem doch sehr wettbewerbsintensiven Geschäft mit Sparplänen und Einmalanlagen.
00:00:46: Mein Name ist Anke Bunz und unser Gast heute ist Peter Moll.
00:00:49: Er ist Vorstandsvorsitzender der Fördersparkasse, Mitglied im Facherschuss Vertrieb.
00:00:55: Im Puls aktuell verständlich und auf den Punkt von Vorständen für Vorstände.
00:01:04: Herzlich willkommen Herr Moll!
00:01:05: Hallo Frau Bunz.
00:01:06: Ja freu mich sehr.
00:01:07: danke dass ich hier sein darf.
00:01:08: Es
00:01:08: ist total schön, dass Sie dabei sind.
00:01:10: Weil ich weiß, das sich der Facherschussvertrieb mit dem datengetriebenen Vertrieb ja nicht zum ersten Mal beschäftigt aber jetzt sehr intensiv.
00:01:19: was Ich immer als erstes mal wissen wollen würde von Ihnen Ist den datengetriebener vertrieb etwas?
00:01:25: Was man hat oder etwas was man macht?
00:01:27: es ist erstmal etwas was Man unbedingt braucht weil unsere Kundeninnen und Kunden danach fragen und deren Verhalten darauf abgestellt ist Und dann geht's darum es einzuführen.
00:01:36: also von alleine kommt es nicht.
00:01:38: Also ich würde vielleicht mal aus unserem Haus berichten, warum wir das gemacht haben.
00:01:41: Wir erreichen zwei Drittel unserer Kunden nicht mit dem stationären Angebot jedenfalls nicht zum Zweck der Beratung und wissen dass diese Kunden ganz treu in unserem Haus sind, dass die Kunden auch zufrieden mit unserem Haus ist.
00:01:53: Wir aber auch wissen, dass wenn wir diese Kunden nicht intensiver betreuen in ihren Wünschenzielen und ihren Bedarfen, dass sie dann irgendwann woanders hingehen.
00:02:02: Wie gesagt Sie nutzen das stationäre Angebot nicht.
00:02:04: also brauchen wir eine Basis diese Kunden digital zu erreichen.
00:02:08: Wir haben viele digitale Selbstentscheider, wir haben viele Kunden die unsere tolle Sparkassen App nutzen.
00:02:13: wo jetzt die Frage ist oder für uns die Frage sich gestellt hat wie kommen in diese Kunden ran?
00:02:19: Wie können wir diesen Kunden vermitteln dass sie weiterhin bei der Sparkasse genau richtig aufgehoben sind?
00:02:26: Finanzgruppe, und ich glaube es muss unser Anspruch sein auch diese zwei Drittel der Kunden zu erreichen die wir als stationärchen nicht mehr erreichen.
00:02:33: Und das war für uns die Basis zu sagen Wir müssen uns jetzt damit beschäftigen wie kriegen wir die datengestützte Ansprache hin?
00:02:41: Und zwar so zielgerichtet hin oder gibt's tolle Instrumente in der Finanzgruppen So ziel gerichtet hin dass es in den Bedarf des Kunden genau zu dem Moment passt wo er sich mit den Themen beschäftigt?
00:02:51: Also, das heißt datengestützte Ansprache brauchen Sie insbesondere auch digital?
00:02:57: Ich brauche sie insbesondere digital.
00:02:59: Sie hilft mir aber auch stationär!
00:03:01: Wenn ich gucke wie haben wir bisher Vertriebskampagnen gemacht, wir haben bisher unsere beratenden Unterstützen der Kundenansprache, dann war da sehr Kampagne getrieben.
00:03:12: Fokus getrieben auf ein einzelnes Thema, was zu dem Zeitpunkt die Bank beschäftigt hat und wo wir geglaubt haben gut zu wissen dass es gerade in Großteil der Kunden betrifft.
00:03:22: In Daten gestützen Vertrieb ist das ein Stück Anlass.
00:03:25: da gehen wir nicht aus Sparkassen sich her sondern noch viel zielgerichteter und viel detaillierter auf den einzelnen Kunden auf die einzelne Kundinnen sprich auf den dann aktuellen Bedarf.
00:03:38: Also es können die Tools, die wir haben und dann nehme ich mal ihr am ganz vorne weg.
00:03:41: Das können die tools, die Wir haben mit den Datenkehren, die dahinter liegen noch deutlich ziegerichtet und besser als das unser gutes Vertriebsvermanagement kann.
00:03:50: Und deshalb ist es nicht nur die Datenansprache oder die digitale Ansprache unserer Kundinnen und Kunden, die heute stationär nicht reinkommen sondern es ist gleichzeitig eine tolle Unterstützung für unsere stationären Mitarbeitenden in der ziege richteten Kundenansprach.
00:04:04: Jetzt haben Sie schon ein bisschen was über den Mechanismus gesagt.
00:04:07: Sie haben auch gesagt, stationär und digital profitiert beides.
00:04:11: Ich hänge noch so ein bisschen an der Zahl die sie vorhin genannt haben.
00:04:13: Sie sagen eindrittel Kundendurchdringung in der Geschäftsstrategie stand glaube ich etwas anderes oder?
00:04:20: In einer Geschäftsstrategie steht seventy Prozent Kundendürchdringungen und wir werden sie über die klassischen Wege mit Kampagnen eine stationären Ansprache nicht erreichen weil es einfach nicht das Kundenverhalten widerspielt.
00:04:32: Jetzt gehe ich mal auf die andere Seite und stelle mir mal vor, Sie sind mein Vorstand.
00:04:38: Und sie kommen mit der frohen Kunde und sagen naja also was ihr bisher gemacht habt zwei Drittel unserer Kunden haben wir nicht erreicht.
00:04:49: viel mehr Menschen im Vertrieb können gar nicht ad hoc einstellen.
00:04:52: Wir müssen jetzt quasi eine andere Gedankenwelt eröffnen.
00:04:56: wir müssen datengestützten Vertrieb machen.
00:04:59: Was hilft mir denn?
00:05:01: Die gute Nachricht ist aus unseren Gesprächen, da wir dann viel miteinander im Kontakt sind.
00:05:06: Wenn wir miteinander zusammenarbeiten weiß ich ja dass sie sich ein Stück weit Sorgen machen das immer die gleichen Kundinnen und Kunden sprechen, dass in allen Kampagnen immer wieder auf die gleichen Kunden stößen und nicht so richtig pack an, an die Neukunden bekommen.
00:05:20: Nicht so richtig, pack an und die bisher nicht der rechten Kunden
00:05:22: bekommen.".
00:05:23: Das heißt es ist ja auch ein Stück weit frustrierend wenn ich weiß wie immer wieder die gleichen Gespräche möchte aber gerne neue Kunden für uns erschließen.
00:05:30: Möchte gerne Kunden für us warm akquirieren die schon im Haus sind Die Verbindung zu uns haben wo sie aber bisher keinen Zugang gefunden haben.
00:05:38: Und da wird das Thema IAM ihnen helfen zielgerichteter diese Kunden ansprechen zu können.
00:05:44: Ihr habt es aufgebaut auf Affinitäten, also auf wirkliche Bedarfserhebung unserer Kundinnen und Kunden damit auch ihres Bestandes.
00:05:52: Und das hilft halt dass sie eben nicht nur mit zwanzig dreißig Prozent ihrer Kunden immer wieder die gleichen Gespräche führen sondern neue Kunden für sich erschließen.
00:06:00: Das klingt tatsächlich glaube ich überzeugend weil es auch bedeutet dass man dass man tatsächlich Unterstützung bekommt von etwas was schon oft genannt wurde, integriertes Ansprache-Management – Sie haben es auch gerade erwähnt.
00:06:17: Ist das so das Kerninstrument für den datengeschützten Vertrieb?
00:06:22: Ja absolut!
00:06:25: mit dem integrierten Ansprache-Management wirklich ein neues Tool seit jetzt ein anderthalb Jahren im Einsatz.
00:06:32: Wir haben insgesamt aktuell sechsundvierzig Möglichkeiten dieses Tool freizuschalten, verschiedene Ansprachen zu wählen, sei es von der DECA kommt ansprachen auf das Thema Geldanlage oder Vermögensanlage und das Thema Sparen.
00:06:44: wir haben aus dem Versicherungsbereich an Sprachen, wir haben vom Kreditbereich Ansprachen also wirklich an der Lebenswirklichkeit der Kunden gezielte Ansprachen über das iAMtool, über das integrierte Ansprache-Management die halt sich nicht aus der Historie oder aus dem Bestand was ein Kunde bei uns hat raus akquirieren sondern wirklich aus einer Bedarfsehbung heraus und immer zielgerichteter und genauer werden.
00:07:10: Und wir sehen es wenn wir die Ansprach nutzen Sei es jetzt, dass wir sie digital freischalten oder das wir sie im stationären Vertrieb ansetzen.
00:07:19: Dass wir viele Kunden erreichen die wir vorher nicht erreicht haben und dass wir nur hohe Abschlusswahrscheinlichkeit haben.
00:07:23: Und da sind wir wieder bei dem.
00:07:25: kommt das von allein oder muss man was dafür tun?
00:07:27: Auch da müssen wir natürlich weiter denken.
00:07:29: wie stellen wir die Sparkassen auf?
00:07:31: und ist es mir als Kunde dann auch möglich wenn ich sonntags die Ansprache bekomme digital dann auch den Abschluss zu machen wenn ich denn die Ansprüche für mich interessant finde?
00:07:41: Und das ist dann die nächste Hausaufgabe, die wir in den Äußern haben.
00:07:43: Sie haben zwei Dinge unterschieden?
00:07:45: Sie haben gesagt dass eine ist ausspielen Das machen wir eigentlich bisher immer schon Jetzt machen was halt auf einer anderen Grundlage und das andere ist aber freischalten.
00:07:54: Was muss ich denn freischhalten damit Die Arbeit mit IAM wirklich meine Reichweite vergrößert?
00:08:02: Also erstmal muss ich schauen Dass der Kunde mir die Erläufnis gegeben hat angesprochen zu werden.
00:08:06: Das ist eine ganz wichtige Voraussetzung ist das Thema Einmeldungserklärung.
00:08:10: Wir haben so eine durchschnittliche Durchdringung von siebzig Prozent im Privatkundensegment, im Führungs-Kunnensegment deutlich schlechter.
00:08:17: Das heißt das ist ganz wichtig einen Bestand zu haben wo der Kunde akzeptiert hat und uns erlaubt hat ihn anzusprechen auch digital.
00:08:24: Das war die erste Voraussetzung.
00:08:25: Das zweite ist ich muss mich mit den Maßnahmen beschäftigen die ich freischalten kann.
00:08:30: Das heisst wenn beispielsweise die DECA sagt wir haben hier vierzehn Maßnahmen über IAM gucke ich mir das an und sage okay, es gibt zwei Möglichkeiten.
00:08:39: Ich versuche es Stück für Stück das frei zu schalten digital oder ich glaube an die Qualität der Maßnahmen und so sind wir vorgegangen und schalte sie alle frei weil am Ende ist es digitale Ansprache die erst mal stationär nichts bewirken muss.
00:08:53: also da muss sich erstmal nicht viel investieren an Zeit oder an Ressource sondern ich automatisiere.
00:08:58: die Ansprach Sehe ich relativ schnell und so war das bei uns auch, dass wir Erfolge haben bei Kundinnen und Kunden die wir vorher nicht hatten.
00:09:07: Das heißt ich kriege Abschlüsse reingespielt weil die Ansprache so gut ist und so den Nerv und die Zeit beim Kunden trifft, dass er sagt Mensch ich als Selbstentscheider freue mich über die Ansprüche.
00:09:18: es scheint für mich interessant zu sein.
00:09:20: also gehe ich selber in den digitalen Abschluss.
00:09:22: Das ist auf der digitalen Seite.
00:09:25: Wenn ich in die stationäre Seite reingehe, das ist ja dann der zweite Vertriebskanal.
00:09:29: Dann ist es so, dass sich dem Beratenden die Anlässe ausspiele.
00:09:34: Das heißt, dass ich dann hergehe und sage diese Kunden sind digital angesprochen worden.
00:09:39: Und dann entweder übers KSC oder über die Beratende selber die Kunden dann nochmal akquirieren lasse, da noch mal ansprechen lasse sei es eine Outbound-Telefonie oder wie gesagt über die die Dinge am Ende nach telefonieren.
00:09:53: Und das ist wirklich toll bei ihr mittlerweile mit vorbereiteten Gesprächsleitfäden,
00:10:00: d.h.,
00:10:01: ich werde nicht alleine gelassen.
00:10:03: und dieses Rangetrauen ist dann wieder dieser kurze Switch im Kopf, den wir am Anfang hatten und am Ende auch Begleitung durch die Führungskräfte.
00:10:11: Jetzt haben wir eigentlich alles, was dieser Begriff ausmacht kurz gestreift.
00:10:15: Ich versuche immer zusammen zu binden.
00:10:17: also wir haben gesagt Ansprache steckt drin vertriebliche Ansprach sogar.
00:10:22: auch über das KSC haben Sie gerade gesagt integriert finde ich steckt drinnen weil über IAM die EF die App die Beratungsseite des ksc alle eine Rolle haben letztlich in der Kundenansprache Die die dahinter steckt oder auf die sie abzielen.
00:10:40: Jetzt fehlt uns noch Management.
00:10:42: Wenn Sie mal auf Ihr eigenes Haus gucken, was hat sich denn in der Fördesparkasse seit dem Einsatz von IAM tatsächlich verändert?
00:10:51: Also zum einen hat sich vor dem Einsatz ein Stück weit das Bewusstsein verändern müssen, damit wir es erfolgreich einführen können.
00:10:59: Wir waren vorher eine stationäre Sprachkasse mit digitalem Angebot und das musste sich einmal im Kopf drehen weil es halt die Kundenrealität widerspiegelt.
00:11:07: Wir haben mehr digitale Kunden als stationäre Kunden also müssen wir ein stückweit anders denken ohne unsere Regionalität zu vernachlässigen.
00:11:14: Das war eine ganz wichtige Grundvoraussetzung um diese Dinge einzuführen.
00:11:18: Dann mussten wir ein Stück Angst nehmen, nämlich dieses Thema, hey das ist ja fast warmer Quise.
00:11:23: Ich muss mich an Kunden wenden wo ich eben nicht das Depot vor mir sehe und sage du hast da zwei Sachen drin die wir ansprechen müssen sondern Affinität nach rauskitzeln muss.
00:11:35: Das war ganz wichtig dass mit den Menschen zu trainieren im stationären Bereich digital wie gesagt war es einen anschalten der Maßnahmen und freuen über Erfolge.
00:11:44: Was ist jetzt bei uns daraus geworden, seit wir das aufgestellt haben?
00:11:48: Wir hatten vor Ihrem eine Kundendurchdringung von Kunden die mit uns stationär Geschäft gemacht haben.
00:11:54: Von thirty-four Prozent.
00:11:55: Wir sind jetzt in kurzer Zeit auf thirty-eight Prozent gestiegen.
00:11:58: Das klingt relativ wenig aber vier Prozent Kunden war zweihundertsechzigtausend Privatkunden ist für uns ein toller Erfolg weil es zeigt dass Ihren funktioniert und weil es eben nicht für die Sparkassen ein Kampagnentool ist, sondern zielgerichtet auf das trifft was unsere Kunden und Kunden gerade in dem Moment wirklich an Bedarfe haben.
00:12:19: Und das zahlt definitiv auf Kundenzufriedenheit rein.
00:12:21: Kundenzufriedenheit war für uns der zweite große Schritt.
00:12:23: wir haben seit ihrem Freischaltung trotzdem wie die Gebühren erhöht haben parallel zu Freischandung unserer Girokunden angehörigste Kundenzuffriedenheiten.
00:12:32: Und auch das ist aus meiner Sicht ein Stück weit darauf zurückzuführen, dass wir mehr Kunden erreichen.
00:12:38: Und es ist ja so und das können wir in jeder Kundzufriedenheit sehen wenn wir die Kunden erreichen, wenn wir den Kunden helfen bei ihren Bedarfen, wenn mit den Kunden in Beratungssituationen kommen digital oder stationär sind die Kunden immer zufriedener als wenn sie nicht erreichen.
00:12:52: So das war das zweite was uns geholfen hat und wir haben das dritte viele Dinge freigeschaltet gerade auf der digitalen Strecke, wo die Abschlussquoten deutlich höher waren.
00:13:03: Das heißt, die Zielgenauigkeit der Maßnahmen deutlich höher war als selbst da, wo wir über Kompagnen stationär beraten und das spricht eindeutig.
00:13:12: gerade auch im Weltmapierbereich haben wir uns intensiv angeguckt für die Qualität der Daten, die dahinter ist, für die.
00:13:22: Mittlerweile ist die Angst aus dem Haus, die Sie ja zwischendurch geschildert haben dieses Mensch.
00:13:27: was macht das mit mir als Beraterin?
00:13:29: Was bedeutet das um ein Arbeitsplatz komplett weg.
00:13:32: Im Gegenteil wir haben jetzt die erste Region komplett auf Ihrem Only gestellt um stationär weiter lernen zu können um uns von den normalen Kampagnen zu verabschieden und die Rückmeldungen sind klasse.
00:13:43: es ist anderer Vertrieb es ist eine andere Art der Ansprache.
00:13:47: Sie haben die Mechanik gut beschrieben.
00:13:49: Sie haben auch beschrieben, welche ersten Erfolge sie grundsätzlich gemacht haben.
00:13:52: klingt für mich danach als könnten Sie vielleicht dem datengestützten Vertrieb und auch IAM eins der aktuellen Großprobleme der Sparkassenfinanzgruppe servieren nämlich den immensen Wettbewerb um Anlagevermögen?
00:14:05: Haben Sie das ausprobiert?
00:14:06: schon
00:14:06: mal?
00:14:06: lässt
00:14:07: sich da was reißen?
00:14:08: Ja wir haben es ausprobierter weil wir tatsächlich gerade die Dekorausspielungen alle gemacht haben alle vierzehn mit wirklich tollen Erfolgen für uns.
00:14:17: Wir haben bessere Erfolge als unseren eigenen Kampagnen und ich würde mal zwei, drei Zahlen vielleicht nehmen.
00:14:22: Wir waren bei Fondsparplänen, thirteen-thausend Dreihundert Kunden und bei WP Einmalanlagen zwölftausend knapp zwölftausend Kunden erreicht.
00:14:29: die meisten davon haben die Maßnahmen angeklickt haben sich das angeschaut was der erfolge angeht bei Fonsparplänen und es ist wirklich ein toller Erfolg für uns ohne dass wir stationär groß nachberaten mussten.
00:14:40: Jeder fünfte Kunden hat ein Produkt abgeschlossen, einen zwanzig Prozent.
00:14:44: die übern Produkte fallen etwas geringer aus sind aber mit elf Prozent und sechzehn Prozent immer noch super zufrieden stellen.
00:14:50: für uns also wirklich ein toller Erfolg vor allem deshalb weil wir die richtigen Kunden erreicht haben in dem Moment wo sie wirklich Interesse dran hatten.
00:14:57: Bei den Online-Abschlüssen, bei der Einmalanlage sind wir bei dem Erfolge von ca.
00:15:00: zu zwanzig Prozent.
00:15:01: Auch das ist ein wahnsinnig toller Erfolg für uns.
00:15:03: und wenn ich eine weitere Zahl einbringen kann die jetzt mit dem Anlagevermögen nicht zu tun hat, die für uns aber klasse war weil die Abschlussstrecke dahinter auch gut ist.
00:15:10: Bei SKP haben wir ungefähr sechs tausend Kunden digital angeschrieben digital erreicht und einundfünfzig Abschlüsse gemacht.
00:15:19: Also im Selbstentscheid, der Kunden.
00:15:23: auch das für uns eine ganz tolle Quote.
00:15:25: Und das sind Quoten gerade auch im Wertpapelbereich die wir selbst stationär nicht erreichen Und deshalb glaube ich, es ist eine tolle Antwort darauf.
00:15:32: Neben natürlich dem Thema SNEO was ein ganz wichtiges Thema ist wenn sie eben den Vorausschuss angesprochen haben.
00:15:37: auch da werden wir ja ein tolles Angebot mit einer tollen Werbung nach vorne stellen.
00:15:42: Ganz, ganz wichtig das Thema für uns um in der relevanten Ziro-Bestatt zu finden.
00:15:46: aber auch ihr wird uns da wahnsinnig weiterhelfen.
00:15:49: noch mal Wir haben den Kunden bestanden!
00:15:50: Wir sind der Marktführer und die Kunden sind wahnsinnigt gut bei uns aufgehoben und da wird uns ihr und SNEo deutlich helfen diese Kunden noch zur Friede zu machen.
00:15:58: Es ist super, wenn wir uns produktseitig verstärken.
00:16:01: Aber wenn wir es ohne Ansprache tun – also wenn wir nicht Ansprach und Produkt kombinieren – dann wird's auch nichts!
00:16:08: Welche Learnings gibt's denn sonst noch?
00:16:10: Wir sprechen ja hier in einem Podcast von Vorständen für Vorstände.
00:16:15: Was sind Ihre Schlussfolgerungen aus diesem Erfolg?
00:16:18: Also eine schöne Schlussfolgarung war für uns im Zusammenarbeit jetzt bei den Workshops im Vorausschuss die ich ja mit Herrn Damaskriff von der SR unter anderem zusammenbehandeln durfte, dass viele Sparkassen ohne das es jetzt riesen Kampagnenbedarf hat dieses Thema für sich erkannt haben und Stück für Stück am Freischalten sind.
00:16:38: Also die Nutzungskwote haben wir bei vielen Themen nicht in der Breite.
00:16:43: Sparkassen, die bestimmte Dinge nicht machen.
00:16:45: Sparkassen die schneller auf Themen sind bei dem Thema ihr sieht es anders aus.
00:16:49: Nicht alle haben alles freigeschaltet, nicht alle nutzen alle Themen aber so ziemlich jede Sparkasse ist an dem Thema unterwegs.
00:16:55: das heißt anders als vielleicht vor drei vier Jahren war es viel Skepsis Überzeugung gewichen.
00:17:01: Das fand ich erstmal ein ganz tolles Erlebnis und das war auch Teil des der Gallery Walks also der Austausche wie wir miteinander hatten.
00:17:08: Dann glaube ich es ist ganz wichtig mutig zu sein.
00:17:13: Ich glaube, es spricht überhaupt nichts dagegen gerade bei der digitalen Ansprache einfach die sechsten Verziesungen freizuschalten.
00:17:17: Wenn man denn wie gesagt die Produktstrecken dahinter hat und das zweite ist ein ganz großes Learning und es wird uns alle glaube ich gut nach vorne bringen ist das Thema Ängste nehmen so wie sie's eben geschildert haben.
00:17:29: hey was habe ich eigentlich als stationäre Beraterin davon oder muss ich mir da Sorgen machen?
00:17:33: sondern wirklich unsere Mitarbeitenden zu Begeistern und zu begleiten, die Führungskräfte mitzunehmen auf dem Weg.
00:17:42: Um wirklich zu sagen das wird uns helfen, als Sparkasse weiter die Partnerin für Finanzfragen zu
00:17:49: sein.".
00:17:50: Und ich glaube dass wahrscheinlich auch gerade rund um Esneo noch IAM sich gut entfalten kann.
00:17:56: Ich habe zumindestens von den Kollegen und allen die sich mit dem Thema intensiver auseinandersetzen immer gelernt es geht ja nicht nur darum dass einer einmal ein Depot eröffnet.
00:18:07: Es geht ja auch darum, dass Kundinnen und Kunden dieses Depot schön füllen.
00:18:12: Und d.h.
00:18:12: daraus ergeben sich regelmäßige neue Anspracheanlässe die vielleicht Daten gestützt besser aufgegriffen und angegangen werden können.
00:18:21: oder sehe ich das falsch?
00:18:23: Genau richtig!
00:18:24: Und was wir ja auch wissen ist je intensiver eine Kunde ihre Bankverbindung, seine Bankverbindungen nutzt.
00:18:33: Je mehr Produkte, also je mehr Lösungen angebunden sind, desto treuer und desto zufriedener ist.
00:18:39: Das transportieren wir doch sehr gerne.
00:18:40: ich habe trotzdem noch eine abschließende Frage an Sie lieber Herr Moll.
00:18:44: wenn ich ab sofort sozusagen den datengestützten Vertrieb nutzen einbinden stärker auch auf digitale Ansprachen ausrichten möchte haben sie vielleicht ne Checkliste parat?
00:18:56: Ne Checklist da hab' ich nicht aber in Erfahrung.
00:19:00: Ich glaube, es ist ganz wichtig das Haus mitzunehmen und ein klares Management-Commitment zu haben.
00:19:05: Also wirklich zu sagen – Das ist der Weg unseres Hauses!
00:19:08: Und unser Haus wird sich auf diesen Weg jetzt machen.
00:19:11: Ich glaube dass es ganz, ganz wichtig, weil es Sicherheit und Berechenbarkeit für die Mitarbeitenschaft und damit dann auch für die Abteilung dies einführen müssen.
00:19:20: Das ist das eine, das zweite ist wie gesagt über Erfolge zu kommunizieren, also wirklich dann Revenues zu machen.
00:19:28: Wirklich dann herzugehen und Erfolgen zu zeigen, Erfolgetransparenz zu machen, Er folge zu feiern und das nicht gegeneinander laufen zu lassen sondern als Ergänzung wenn wir Strukturen haben wo die digitalen Kunden noch in den vier Jahren zugeordnet sind Dann ist es aus meiner Sicht ein cleverer Ansatz das in die Steuerung mit aufzunehmen und wirklich den vier jahren auch zuzuschreiben alleine weil auch das Ängste nimmt Wenn es in die DBCs verortet ist, dann die DBSCs feiern.
00:19:57: Also wirklich das Transparent machen und sich darüber gemeinsam Freuen und Ängste nehmen.
00:20:02: Ich glaube, es ist ganz wichtig und dann funktioniert das auch.
00:20:05: Lieber Herr Moll jetzt habe ich Ihnen ganz viele Fragen gestellt und Sie haben das wunderbar präzise beantwortet.
00:20:10: Bisher habe ich ja immer gedacht, die Antwort auf alles sei zweiundvierzig.
00:20:14: Gehen sie damit?
00:20:15: Klar!
00:20:16: Außer bei Ihrem da ist es sechsundviertzig.
00:20:18: Wir haben sechsund vierzig Ansprachen und jede einzelne lohnt sich also zweinviertig wird zu wenig.
00:20:22: Vielen herzlichen Dank, Herr
00:20:40: Moll.
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